|  |  |  |  |  |  | Für den interessierten Vierbeinerfreund gibt es hier jede Menge Pflegetips für Wuschel und seine Freunde... |  | |  |  |  | - Dürfen Sie einen Westi oder einen anderen weißen Hund Ihr Eigen nennen?
Dann kennen Sie bestimmt das Problem, dass bei unserem Westi auch stets present war - am Bart und in den Augeninnenseiten ist das Fell immer leicht braun. Natürlich hat die Tierindustrie inzwischen einige Mittelchen dafür entwickelt, aber entweder sie helfen nicht, sind zu teuer oder durch die chemischen Zusätze gelangen Stoffe in die Augen, die man seinem Hund nicht unbedingt zumuten möchte. Sie können auch Backpulver in lauwarmen Wasser auflösen und diese Mischung sanft in das Fell einmassieren. Nach kurzer Einwirkzeit mit warmen Wasser ausspülen. Dabei natürlich trotzdem darauf achten, dass nichts in die Augen gelangt, da Hundeaugen im Allgemeinen sehr emfindlich gegenüber Wasser reagieren. Wenn Sie diese Methode regelmäßig anwenden, ist dieses Problem leicht in den Griff zu bekommen.
- Zahnpflege:
Um Zahnstein bei Ihrem Hund zu vermeiden, können Sie zu einfachen Mitteln greifen, die immerwieder zwischendurch angewendet werden können: Achten Sie beim Kauf von Leckerlies darauf, daß sie eine relativ harte Oberfläche haben.Am besten sind solche Naschereien, die eine raue oder rillenförmige Struktur haben, denn so entsteht beim Zerkauen ein Abrieb der Zähne.Auch ein Schweineohr oder der klassische Rinderknochen sind sehr gut für die Zahnpflege und Ihr Hund wird Sie für diese delikate Nascherei lieben - aber am besten draußen verabreichen, es könnte sonst zu reichlich Geruchsbelästigung in der Wohnung führen.
Beim Kauf von Kauspielzeug sollten Sie darauf achten, daß es sich um Hartgummi handelt, daß auch wieder eine raue oder rillenförmige Struktur aufweist.Sehr zu empfehlen sind Zugseile, die aus vielen kleinen Fäden bestehen und sich beim Abnutzen wie Zahnseide verhalten.
- Gewöhnung an die Bürste:
In meinem Salon höre ich es oft, dass sich die Hunde von ihrem Besitzer an einigen Stellen nicht kämmen lassen. Das führt natürlich zu einer Stresssituation zwischen Hund und Besitzer und zu unerwünschten Verfilzungen, die sich dann nur mit einer unangenehmen Prozedur entfernen lassen.
Am besten können Sie diese Situation vermeiden, indem Sie Ihren Hund schon im Welpenalter an die Bürste gewöhnen. Am Anfang reicht eine einfache, weiche Bürste, da das Welpenfell sehr fein und weich ist. Fangen Sie täglich an, Ihren Hund ein paar Minuten damit zu bürsten und geben Sie Ihm danach eine Belohnung. Achten Sie vor allem auf Stellen wie Unterbauch, Schnautze und "Achselhöhlen". Diese Stellen sind später die klassischen Problemzonen. Wenn Sie diese Prozedur täglich durchführen hat Ihr Hund wunderbar gepflegtes Fell und wird dieses Ritual als Kuscheleinheit und nicht als "Strafe" ansehen.
- Pflege an Problemzonen einfach gemacht:
Viele Hunde verfilzen unter den "Achseln" (Vorder- und Hinterbeine) und am Unterbauch sehr schnell, weil die Körperteile beim Laufen aneinander reiben und so Knoten im Fell entstehen. Wenn sich Ihr Hund dann auch noch schlecht an diesen Stellen bürsten lässt, ist das Chaos vorprogramiert.
Man kann es verhindern, indem man diese Bereiche auf 2-3mm kürzt. Es ist bei der Betrachtung des Hundes nicht sichtbar und man erspart sich und dem Hund doch eine Menge Stress und Streitereien. Ferner ist es bei Rüden sehr ratsam, auch den Unterbauch - die "Pieschstelle" - mit zu kürzen. Aber Vorsicht! Nicht zu weit zu den Seiten schneiden, es entstehen sonst sichtbare Löcher an der Seite! Man vermeidet damit, dass sich der Rüde beim Wasserlassen benässt und das Fell verklebt.So kann man einfach mit einem feuchten Tuch den Unterbauch reinigen und der Hygiene steht nichts mehr im Weg.
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